Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen zum Thema "Aufbau von Industrie-in-Klinik-Plattformen zur Entwicklung innovativer Medizinprodukte"

Das Vorhaben fördert Kooperationen von Wirtschaftsunternehmen und Kliniken, um Plattformen zur Innovationsunterstützung im Bereich der Medizintechnologie aufzubauen und zu erproben.

Die Plattformen sollen vorrangig dem Aufbau von Infrastrukturen, Organisationseinheiten und geeigneten FuE-Dienstleistern an oder in der Nähe von Kliniken dienen. Die kombinierte Expertise von forschenden Medizinern und innovativen Unternehmen ermöglicht die Entwicklung bedarfsorientierter Produkte und Prozesse in der Medizintechnik. Positiv daran ist, dass den Unternehmen so ein einfacher Zugang zur Gewinnung ärztlicher Expertise, klinischer Daten und Erprobungsszenarien ermöglicht wird. So kann der Nutzennachweis von Anfang an berücksichtigt werden und eine schnellere Überführung von Innovationen in die klinische Erprobung ist möglich. Auf diese Weise können Unternehmen die Chancen für einen erfolgreichen Markteintritt und eine Marktdurchdringung erhöhen.

Die Förderung ist in zwei Phasen unterteilt – die Konzeptionsphase und die Erprobungsphase. Die Konzeptionsphase ist auf sechs Monate begrenzt und geeignete Konzepte erhalten 50.000 € Förderkapital. Gemeinsam mit allen mitwirkenden Partnern soll ein Businessplan erstellt werden. Herausragende Konzepte werden anschließend in der Erprobungsphase maximal drei Jahre gefördert. Antragsberechtigt sind Kliniken sowie Unternehmen – ein Antrag von KMUs ist ausdrücklich erwünscht.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis zum 30. April 2020 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ vorzulegen (https://foerderportal.bund.de/easyonline).

Nähere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link.